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Hintergrund

Wir schreiben Geschichte!

Unter dem Stichwort "Energiewende" werden der Ausbau und die Nutzung regenerativer Energien (wie Sonne und Wind) verstanden. Die Energiewende beschreibt den Weg zu einer sicheren und nachhaltigeren Energieversorgung. Damit einher geht die Abkehr von fossilen Energieträgern (wie Kohle und Erdgas) sowie der Ausstieg aus der Kernenergie.

Die Energiewende stellt unsere Stromnetze vor neue Herausforderungen. Ein zentraler Baustein für das intelligente Stromnetz der Zukunft ist der Smart Meter (intelligentes Messsystem). Erfahren Sie hier, warum ohne intelligente Messsysteme eine Energiewende kaum möglich ist.

Politik macht Dampf

Wir ziehen mit

Mit ambitionierten Zielen in Richtung Klimaneutralität bis 2045 macht unsere Regierung Druck und fordert unter anderem den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und einen beschleunigten Kohleausstieg. Auch unsere Netze werden davon profitieren und das Beste: Wir können dazu beitragen, diese Ziele schneller zu erreichen.

Mit unseren Smart Metern sorgen wir für optimale Voraussetzungen für ein intelligentes Energienetz, denn dadurch kann Energie smarter analysiert und verteilt werden. So machen wir den Weg frei für eine klimaneutrale Zukunft.

DIE ZIELE UNSERER REGIERUNG

Die neue Regierung bringt Schwung in die angestrebten Klimaziele und will im Jahr 2045 ein klimaneutrales Deutschland sehen. Wie das erreicht werden kann? Folgende Punkte möchte die Politik realisieren:

  • Beschleunigter Kohleausstieg
  • Weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2030 von derzeit 45 % auf 80 %
  • 65% weniger CO2 bis 2030
  • Ausbau der Elektromobilität und Ladeinfrastruktur
  • Elektrifizierung der Wärmeerzeugung

Um diese Ziele zu erreichen, ist ein möglichst flächendeckender Einbau von Smart Metern zur intelligenten Steuerung der Netze notwendig.

Fragen und Antworten

Warum findet der Smart Meter Rollout statt?

Deutschland steht vor einer Neuausrichtung des Energiemarktes. Die größte Herausforderung unseres Stromnetzes ist, immer genug Strom bereitzustellen und gleichzeitig das Gleichgewicht zwischen Einspeisung und Verbrauch zu halten. Ein Stromnetz funktioniert nur dann, wenn so viel…
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Was ist das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)?

Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) ist ein deutsches Bundesgesetz, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen regelt. Es wurde 2016 verabschiedet und seitdem mehrfach aktualisiert, zuletzt im Februar 2025.…
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Was besagt der §14a des Energiewirtschaftgesetzes (EnWG)?

Der § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) regelt die Integration und Steuerung von sogenannten "steuerbaren Verbrauchseinrichtungen" in Elektrizitätsverteilernetzen. Diese Regelung ist besonders im Kontext der Energiewende und des Steuerungsrollouts von großer Bedeutung.
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Was ist unter Steuerungsrollout zu verstehen?

Der Steuerungsrollout ist die Weiterentwicklung des bisherigen Messrollouts und wurde mit der Novellierung des MsbG und EnWG im Februar 2025 gesetzlich verankert. Er umfasst: 1. Ausstattungsverpflichtung: Neben intelligenten Messsystemen müssen nun auch Steuerungseinrichtungen am…
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Wie sicher ist die neue Messtechnik?

Die intelligente Messtechnik ist sehr sicher. Das Gateway des intelligenten Messsystems (iMSys) wird vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach dem sogenannten BSI-Schutzprofil zertifiziert. Der angewandte Sicherheitsstandard des Gateways liegt höher als der…
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Was sind die Vorteile des Rollouts für die Gesellschaft?

Intelligente Messtechnik ist elementar für eine energiesichere Zukunft. So wird ein effizienteres, umweltfreundlicheres und intelligenteres Energiesystem mit intelligenten Netzen möglich. Das heißt, dass der Strom immer dahin kann, wo er gerade benötigt wird oder gespeichert werden kann.…
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Was ist der nationale Smart Meter Rollout?

Der Begriff "Smart Meter" lässt sich mit "intelligente Messtechnik" ins Deutsche übersetzen. Damit sind neue intelligente Stromzähler gemeint. Bis Ende 2032 sieht der Gesetzgeber den flächendeckenden Einbau moderner und intelligenter Messtechnik in allen deutschen Haushalten und…
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Welche Verbraucher regelt der § 14a EnWG?

Gemäß § 14a Abs. 3 EnWG gelten als steuerbare Verbrauchseinrichtungen insbesondere: Wärmepumpen Nicht öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektromobile Anlagen zur Erzeugung von Kälte Anlagen zur Speicherung elektrischer Energie Nachtstromspeicherheizungen
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Gibt es intelligente Messtechnik auch in anderen Ländern?

Intelligente Messtechnik, auch als Smart Meter bekannt, wird in Europa und weltweit unterschiedlich schnell und mit verschiedenen Ansätzen eingeführt. Vorreiter sind in Europa Länder wie Dänemark, Schweden, Estland, Spanien, Finnland, Italien, Luxemburg und Norwegen. Deutschland stellt…
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Wer ist der grundzuständige Messstellenbetreiber?

Der grundzuständige Messstellenbetreiber ist für den Betrieb, Wechsel und die Ablesung des Stromzählers, Durchführung des Smart Meter Rollouts und Installation der Steuerungseinrichtungen verantwortlich. Der grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) ist für den Messstellenbetrieb in…
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Bekommt jeder in Deutschland eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem?

Jeder Haushalt in Deutschland soll bis 2032 eine moderne Messeinrichtung (kurz mME oder Basiszähler) oder ein intelligentes Messsystem (iMSys) bekommen. Die Ausstattung ist im Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) geregelt. Dieses Gesetz bildet die rechtliche Grundlage für den sogenannten…
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Wie viel Strom verbrauchen die neuen Zähler? Wer zahlt das?

Die Eigenverbräuche des Zählers werden nicht erfasst und somit dem Anschlussnehmer auch nicht in Rechnung gestellt. Der Stromverbrauch der Geräte wird als Netzverlust ausgewiesen.
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Gilt das Messstellenbetriebsgesetz auch für andere Sparten als Strom und Gas?

Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) regelt in erster Linie die Strommessung für Verbrauch bzw. Bezug und Einspeisung. Im Gegensatz zur Sparte Strom besteht bei Gas keine gesetzliche Pflicht zum Einbau intelligenter Messsysteme. Gemäß § 40 MsbG können Messstellenbetreiber jedoch…
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Was ist Schwarzfall?

Wenn die Stromversorgung in einem Netz vollständig zusammengebrochen ist und selbst die Kraftwerke keinen Strom mehr aus dem Netz beziehen können, so spricht man auch von einem Schwarzfall.
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Was bedeutet schwarzfallfeste Kommunikation?

Schwarzfallfest bedeutet, dass die Funktion auch im Falle eines Stromausfalles gegeben ist. Für Netzbetreiber ist schwarzfallfeste Kommunikation besonders wichtig. Damit Netzbetreiber das Netz betreiben, Fehler beheben oder Störungen beseitigen können, müssen sie wissen, was im Netz…
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Was sind Einspeiser?

Mit "Einspeiser" sind alle Haushalte oder Unternehmen gemeint, die selbst Strom oder Wärme produzieren und diese Energie in das Strom- bzw. Wärmenetz einspeisen. Wer z. B. eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, der speist seinen Strom in der Regel auch ins öffentliche Stromnetz ein…
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Was bedeutet Steuerung?

Durch die zunehmenden Schwankungen aufgrund der Nutzung erneuerbarer Energien im Stromnetz muss dieses so gesteuert werden, dass es nicht zusammenbricht und es folglich zu Stromausfällen kommt. Dabei kann einerseits das Netz selbst gesteuert werden, um es vor Überlastung zu schützen. Mit…
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Was regelt das EnWG?

Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist das zentrale Gesetz für die Regulierung der Energiemärkte in Deutschland. Es bildet den rechtlichen Rahmen für die Elektrizitäts- und Gasversorgung und wurde erstmals 1935 erlassen, jedoch seitdem mehrfach grundlegend überarbeitet, zuletzt durch…
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Was ist ein Home Energy Management System (HEMS)?

Ein Home Energy Management System (HEMS) ist ein digitales System, dass Haushalte dabei unterstützt, ihren Energieverbrauch effizient zu steuern und zu optimieren. Es verbindet Geräte wie Solaranlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpen oder Elektroautos und ermöglicht eine intelligente…
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Wer ist der Anschlussnehmer?

Ein Anschlussnehmer im Sinne des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) ist die Person oder Organisation, die Eigentümer oder Nutzer einer Immobilie ist und mit dem Netzbetreiber einen Vertrag über den Anschluss an das Stromnetz abgeschlossen hat. Der Anschlussnehmer ist also für den…
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Wer ist der Anschlussnutzer?

Ein Anschlussnutzer im Sinne des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) ist die Person oder Organisation, die tatsächlich Energie über einen Netzanschluss verbraucht. Der Anschlussnutzer ist in der Regel derjenige, der einen Stromliefervertrag mit einem Energieversorger abgeschlossen hat,…
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Wer ist der Anlagenbetreiber?

Ein Anlagenbetreiber im Sinne des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) ist die Person oder Organisation, die eine Erzeugungsanlage (z. B. eine Photovoltaikanlage, Windkraftanlage oder ein Blockheizkraftwerk) betreibt. Der Anlagenbetreiber ist für den Betrieb und die Instandhaltung der…
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Welche Pflichten hat der Anschlussnehmer gegenüber dem Energieversorger?

Die Pflichten des Anschlussnehmers gegenüber dem Energieversorger sind umfassend gesetzlich geregelt. Sie dienen vor allem der Gewährleistung eines stabilen Netzbetriebs und der erfolgreichen Integration erneuerbarer Energien. Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen finden sich im…
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Was sind die Technischen Anschlussbedingungen (TAB)?

Die Technischen Anschlussbedingungen (TAB) sind verbindliche Vorgaben des Netzbetreibers, die die technischen Mindestanforderungen für den Anschluss und den Betrieb von elektrischen Anlagen am Niederspannungsnetz definieren. Sie konkretisieren die allgemeinen Bestimmungen der…
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